Huawei P10 – Design trifft Business

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Hardware Fan bin und saubere Verarbeitung und leistungsstarke Hardware mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Nun hatte ich die Gelegenheit, ein Huawei P10 in die Finger zu bekommen und einmal ausführlich zu testen.

Eins vorweg: Ich mutiere nun nicht zum Hardware Tester. Ich empfehle hier uneingeschränkt die Blogartikel von Mobilegeeks.de, die das Huawei P10 ausführlichst getestet und bewertet haben. Ich möchte mit diesem Artikel meine eigene Meinung und Eindrücke widergeben, dazu habe ich die neue Kategorie „I Like“ eingeführt, wo ich über Produkte, die ich selbst nutze und weiterempfehlen kann, berichte. Zudem möchte ich immer den Fokus aus der Sicht des Enterprise Mobility Admins geben, der künftige Geräte unterstützen möchte.

Design trifft Business

Mein erstes Huawei Phone war einst das Google Nexus 6P, dass von Huawei gefertigt wurde. Bereits dieses Phone war hervorragend verarbeitet und hatte mir damals schon einen super Eindruck hinterlassen. Umso mehr freute es mich, dass P10 zu testen.

Ich beziehe mich zunächst einmal auf das Design – das P10 ist ein absoluter Handschmeichler! Es liegt fantastisch in der Hand, die Haptik ist dank des Aluminium Gehäuses ausserordentlich hochwertig. Manche wollen hier eine Ähnlichkeit mit dem iPhone 7 erkennen – ich kann es nicht, das Design ist für mich eigenständig.

Der integrierte Fingerprint Reader im unteren Bereich des Phones (auch leicht abgesetzt, zur besseren Orientierung) funktioniert sehr schnell und zuverlässig. Somit ist das sichere entsperren des Phones sowie schützenswerter Business Apps schnell & sicher möglich.

 

Hardware

Es gibt nichts, dass mich im täglichen Business mehr ärgert, als ein langsames oder „hängendes“ Smartphone. Als Poweruser muss mein Phone sehr schnell und „responsive“ sein. Quälende Sekunden, die ein langsames Phone benötigt, sorgen dafür das meine Laune schnell umschwenken kann.

Dies ist mit dem Huawei P10 nicht geschehen. Die Performance ist wirklich beachtlich, ebenso hat Huawei auch eine künstliche Intelligenz eingebaut, die dafür Sorge trägt, dass die Performance auch mit der Zeit nicht nachlässt (ein altbekanntes Problem bei der längeren Nutzung von Smartphones). Hierzu dient Huawei’s Machine Learning-Algorithmus, der kontinuierlich Leistung  liefert durch die automatische Priorisierung von CPU-, RAM- und ROM-Ressourcen auf Basis der Benutzergewohnheiten. Das Device „lernt“ selbstständig die Benutzergewohnheiten kennen, auf deren Grundlage es die Prioritäten der Apps anpasst. Das System anitizipiert die nächsten Aktionen des Benutzers und bereitet die Ressourcen im Voraus darauf vor. Ein entscheidender Faktor für die Datensicherheit: Diese gesamte künstliche Intelligenz wird auf dem Smartphone ausgeführt und benötigt somit keine Internet- /Clouddienste.

Neben der erweiterten Effizienz für den Prozessor funktioniert diese Technik ebenfalls für den Arbeitsspeicher sowie für das Dateisystem. Das neue F2FS-Dateisystem verbessert die Leistung des I/O-Speichersystems. Das beschleunigt wiederum auch die Datenbank-Engine. Hierzu hat auch Connect einen Test durchgeführt: http://www.connect.de/ratgeber/huawei-stay-fast-smartphone-alterung-stoppen-3197397-7423.html

Das Huawei P10 im Enterprise?

Wie sieht es denn nun mit der Verwendung des Huawei P10s aus im Business? Man kann eins vorweg sagen, dass alle im Business relevanten Einsatzszenarien verwendet werden können: BYOD, COPE sowie auch COBO.

BYOD: Keine wirkliche Kunst – das private Device per MAM Lösung an das Enterpise anbinden, können die meisten Phones unterstützen. Die meisten Kunden, die BYOD aktiv einsetzen, setzen meist lediglich eine Verschlüsselung des Endgeräts vorraus – da dies generell umgesetzt wurde, gibt es hier keine Hürden.

COPE: Die Trennung von privaten und geschäftlichen Daten sind nicht nur aufgrund der bevorstehenden Datenschutzgrundverordnung ein MUSS, sondern eines der beliebtesten Einsatzszenarien im Business. Durch die volle Unterstützung von Android Enterprise (vormals Android for Work genannt), ist dies gegeben. Ebenso können die von EMM Herstellern angebotenen Container Angebote verwendet werden.

COBO: Die bekannte „No Fun-Policy“ ;-). Durch die volle Unterstützung von Android Enterprise ist auch ein „Work-only“ Modus verwendbar, ebenso ist die Verwendung eines Koisk-Modus möglich.

 

Fazit

Mein Fazit zum Huawei P10 fällt durchaus positiv aus. Es werden alle Einsatzszenarien durch die Verwendung der aktuellsten Softwarestände angeboten, die Sicherheitsarchitektur ermöglicht die Verwendung der softwarebasierten Verschlüsselung. Leider bietet Huawei keine erweiterten Sicherheitsmechanismen wie beispielsweise Samsung mit seiner KNOX Technologie oder BlackBerry mit seiner Sicherheitsarchitektur auf Hardware Basis. Dies tut der Verwendung vom Huawei P10 im Business jedoch keinen Abbruch. Weitere Features, die mir sehr gefallen haben:

  • Fantastische Kamera: Sehr schöne Fotos und Videos!
  • Sehr schnelle Reaktion des Fingerprint Readers
  • Machine Learning und der damit verbundenen Performance
  • Unterstützung von Supercharge zum schnellen Laden des Akkus

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